Gesundheits- und Pflegewesen in Deutschland

Mit etwa 250 Mrd. EUR Umsatz pro Jahr und rund 250.000 branchenbezogenen Betrieben ist das Gesundheitswesen eine der größten Branchen in Deutschland. Weite Teile der Kosten dieses Systems werden durch die gesetzliche und private Krankenversicherung getragen. Die steigenden Gesundheitskosten zwingen die Branche immer wieder zu grundlegenden Reformen.

Das Gesundheitswesen bildet eine große Schnittmenge zum öffentlichen Sozialwesen, dessen Gesamtvolumen auf mehr als 750 Mrd. EUR pro Jahr geschätzt wird. Die Finanzierung erfolgt durch öffentliche Systeme wie die bspw. die Pflegeversicherung oder die sozialgesetzliche Förderung von Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Behinderungen oder Menschen mit sozialen Benachteiligungen.

Die wichtigsten Leistungserbringer im gesetzlichen sowie privaten Gesundheitswesen sind Ärzte und Apotheker. Durch das Vertragsarztwesen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur medizinischen Versorgung der Bevölkerung werden sie in die medizinische Versorgung unseres Sozialstaats eingebunden und leisten einen entscheidenden Beitrag im öffentlichen Sozialsystem.

Demgegenüber werden Aufgaben im Bereich der Pflege und Betreuung traditionell auch von gemeinnützigen Organisationen wahrgenommen, denn die Übertragung derartiger an sich hoheitlicher Aufgaben auf gemeinnützige Vereine oder Stiftungen hat in Deutschland eine lange Tradition und ist in vielen Bereichen ausdrücklich durch die Gesetzgebung vorgesehen. Die gesetzlichen Vorgaben für die Finanzierung dieser Aufgaben werden jedoch zunehmend komplexer.

Unsere Strategie

Unser Ziel ist es, unsere Mandanten aus dem Gesundheits- und Pflegewesen auf höchstem Niveau zu beraten. Dabei nutzen wir unsere speziellen Kenntnisse über rechtliche und steuerliche Besonderheiten dieser Branchen und erzielen so das optimale Ergebnis für Ihren Erfolg!

Wir haben innerhalb unserer Kanzlei zwei Spezial-Teams gebildet, die sich nahezu ausschließlich Mandanten aus dem Gesundheits- und Pflegewesen  widmen. Hierzu gehören zum einen Heilberufler (Ärzte, Zahnärzte und Apotheker) und zum anderen Non-Profit-Organisationen, insbesondere aus dem Pflege-/Wohlfahrtswesen. Die Mehrzahl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen bereits über jahrelange Erfahrung in ihren jeweiligen Fachgebieten.

Zudem haben unsere Geschäftsführer, Herr WP/StB Ludger Holland und Herr StB Stefan Kurth im Jahre 2014 entsprechende Fachberaterlehrgänge samt Prüfungen absolviert. Herr Holland verfügt über die Zusatzqualifikation „Fachberater für das Gesundheitswesen (DStV e.V.)“, welche vom Deutschen Steuerberaterinstitut in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Steuerberaterverband e.V. verliehen wird. Herr Kurth verfügt über die Zusatzqualifikation „Fachberater für das ambulante Gesundheitswesen (IHK)“, die von der Industrie- und Handelskammer zu Köln in Kooperation mit der im Gesundheitswesen renommierten Frielingsdorf-Akademie verliehen wird.

Unsere Veröffentlichungen (Auswahl):

  • Die Überlassung von OP-Räumen aus umsatzsteuerlicher und gewerbesteuerlicher Sicht
    (Holland/Kurth: Praxis Freiberuflerberatung 12/2012 S. 317)
  • Umsatzsteuerbefreiungen gemeinnütziger Vereine – Kooperationsmöglichkeit mit Sporttherapeuten?
    (Holland/Beden: B & G 2011 S. 31, Hrsg. Deutscher Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V.)
  • Kooperationen zwischen gemeinnützigen Organisationen – Neues zur Hilfsperson
    (Holland: Deutsches Steuerrecht 2010, S. 2057)
  • Vergünstigungen und Rabatte gemeinnütziger Organisationen – Das ist erlaubt
    (Holland: Vereinsbrief 1/2010 S. 10)
  • Steuerfalle Praxiswert – Auswirkungen der Erbschaftsteuerreform auf die Praxisnachfolge
    (Frielingsdorf/Holland: Praxis Freiberuflerberatung 10/2009 S. 263)
  • Steuerliche Behandlung der Betreuung von Kindern und Jugendlichen
    (Holland: Vereinsbrief 12/2007 S. 5)
  • MVZ gefährdet die Gemeinnützigkeit nicht
    (Holland/Michels: Führen und Wirtschaften im Krankenhaus 2007 S. 5349)
  • Betriebsprüfung in gemeinnützigen Organisationen
    (Holland: Vereinsinfobrief 19/2007 Nr. 146)
  • Hilfspersonenregelung – eine Zwischenbilanz
    (Holland: Deutsches Steuerrecht 2006 s. 1783)
  • Umsatzsteuerliche Behandlung der Leistungen des Rettungsdienstes
    (Holland/Baum: Der Betrieb 2006, S. 11)
  • Neue Verwaltungsauffassung zur Unmittelbarkeit – Gefahren für die Gemeinnützigkeit? Darstellung am Beispiel des öffentlichen Rettungsdienstes
    (Holland: Der Betrieb 2005, S. 1487)

Unsere Vortragstätigkeiten WP/StB Ludger Holland:

  • Non-Profit-Forum (Kooperation der Rechtsanwaltskanzlei Hille-Beden, der Pax-Bank eG und der AUDACIA GmbH & Co. KG)
  • Frielingsdorf Akademie / IHK zu Köln
  • Pax-Bank eG (Gastreferate)